Neujahrsfeiern

Meine Arbeit lebt von Metaphern, Geschichten und Zitaten...

Seit meiner Jugend genieße ich die Worte von interessanten Persönlichkeiten. Einige durfte ich schon kennenlernen in Büchern, Medien und manche sogar Life...

Als MBSR-Lehrerin, Systemische Therapeutin, als Mensch...

Auch Ihr kennt bestimmt einige davon... :-)

Eine Sammlung möchte ich mit Dir als Inspiration teilen...

Suche Dir Deinen Spruch aus der Fülle aus und schreibe Dir Deine Worte für 2022 auf einen Zettel und rahme ihn ein :-) Viel Spaß!

Ich wünsche Dir einen guten Start in das Neue Jahr!

Der Esel, der Vater und der Sohn

Ein Vater zog mit seinem Sohn und einem Esel in der Mittagshitze durch die staubigen Gassen. Der Sohn führte und der Vater saß auf dem Esel:

 

„Der arme kleine Junge“, sagte ein vorbeigehender Mann. „Seine kurzen Beine versuchen, mit dem Tempo des Esels Schritt zu halten. Wie kann man nur so faul auf dem Esel sitzen, wenn man sieht, dass das Kind sich müde läuft?”

Der Vater nahm sich dies zu Herzen, stieg hinter der nächsten Ecke ab und ließ den Jungen aufsitzen.

Es dauerte nicht lange, da erhob schon wieder ein Vorübergehender seine Stimme: „So eine Unverschämtheit! Sitzt doch der kleine Bengel wie ein König auf dem Esel, während sein armer, alter Vater nebenherläuft.“ Dies tat nun dem Jungen leid und er bat seinen Vater, sich mit ihm auf den Esel zu setzen.

„Ja, gibt es sowas?“, sagte eine alte Frau. „So eine Tierquälerei! Dem armen Esel hängt der Rücken durch und der junge und der alte Nichtsnutz ruhen sich auf ihm aus. Der arme Esel!“

Vater und Sohn sahen sich an, stiegen beide vom Esel herunter und gingen neben dem Esel her. Dann begegnete ihnen ein Mann, der sich über sie lustig machte: „Wie kann man bloß so dumm sein? Wofür hat man einen Esel, wenn er einen nicht tragen kann?“

Der Vater gab dem Esel zu trinken und legte dann die Hand auf die Schulter seines Sohnes. „Egal, was wir machen“, sagte er, „es gibt immer jemanden, der damit nicht einverstanden ist. Ab jetzt tun wir das, was wir selber für richtig halten!“ Der Sohn nickte zustimmend.

(Frei nach Nasreddin Hodscha)

 

Der schwarze Punkt

Wir haben es größtenteils selbst in der Hand, inwieweit Lebensfreude und Genuss in unserem Alltag Platz finden: 

Eines Tages kam die Professorin in die Klasse und kündigte einen Test an. Sie verteilte das Aufgabenblatt wie üblich mit der beschrifteten Seite nach unten. Dann rief sie ihre Studenten auf, das Blatt umzudrehen und zu beginnen. Zur Überraschung aller standen auf dem Zettel aber keine Fragen – zu sehen war nur ein schwarzer Punkt auf der Mitte des weißen Papiers.

Nun forderte die Professorin die Hochschüler auf: „Notiert bitte, was ihr auf dem Blatt seht!“ Die Studenten waren irritiert, nahmen die Aufgabe aber in Angriff.

Am Ende der Stunde sammelte die Professorin alle Blätter ein und schaute sich die Antworten an. Diese begann sie dann laut vorzulesen. Die Studenten hatten ausnahmslos den schwarzen Punkt beschrieben: seine Position in der Mitte des Blattes, seine Lage im Raum, das Größenverhältnis zur Seite etc.

Die Professorin lächelte und erklärte: „Ich wollte euch eine Aufgabe zum Nachdenken geben. Niemand von euch hat etwas über den weißen Teil des Blattes geschrieben. Jeder konzentrierte sich auf den schwarzen Punkt – und das Gleiche geschieht häufig in unserem Leben. Wir haben ein weißes Papier erhalten, um es zu nutzen und zu gestalten, aber wir fokussieren uns auf die dunklen Flecken.

Nehmt die dunklen, schwarzen Punkte wahr, doch richtet eure Aufmerksamkeit in erster Linie auf das helle, weiße Papier. Erst dadurch werdet ihr euch der Möglichkeiten in eurem Leben bewusst. Teilt die freudigen Momente, das Helle in eurem Leben auch mit anderen Menschen!“

Verfasser unbekannt

 

 

Wenn die Zeiten schwierig sind

Wir alle – ohne Ausnahme – machen in unserem Leben beschwerliche Abschnitte oder handfeste Krisen durch. Wir fühlen uns wie auf einem Schiff ohne Anker, Hoffnungslosigkeit und Ohnmacht machen sich breit. Was tun?

Dazu schreibt die russische Autorin Elena Mikhalkova:

 

Tu, was du tun musst, aber tu es langsam.

Denk nicht an die Zukunft oder an das, was morgen passieren könnte.

Reinige das Geschirr.

Wisch Staub.

Schreib einen Brief.

Koch eine Suppe.

Siehst du?

Du kommst vorwärts, Schritt für Schritt.

Mach einen Schritt und dann eine Pause.

Ruh dich aus.

Schätze dich selbst.

Mach den nächsten Schritt.

Dann noch einen.

Du wirst es kaum bemerken, aber die Zahl deiner Schritte wächst.

Und die Zeit wird kommen, in der du wieder an die Zukunft denken kannst, ohne zu weinen.

 

 

Die Geschichte von den zwei Wölfen

Eines Abends erzählte ein alter Cherokee-Indianer seinem Enkelsohn am Lagerfeuer von einem Kampf, der in jedem Menschen tobt. 

Er sagte: „Mein Sohn, der Kampf wird von zwei Wölfen ausgefochten, die in jedem von uns wohnen.

Einer ist böse. Er ist der Zorn, der Neid, die Eifersucht, die Sorgen, der Schmerz, die Gier, die Arroganz, das Selbstmitleid, die Schuld, die Vorurteile, die Minderwertigkeitsgefühle, die Lügen, der falsche Stolz und das Ego.

Der andere ist gut. Er ist die Freude, der Friede, die Liebe, die Hoffnung, die Heiterkeit, die Demut, die Güte, das Wohlwollen, die Zuneigung, die Großzügigkeit, die Aufrichtigkeit, das Mitgefühl und der Glaube.“

Der Enkel dachte einige Zeit über die Worte seines Großvaters nach, und fragte dann: „Welcher der beiden Wölfe gewinnt?“

Der alte Cherokee antwortete: „Der, den du fütterst.“

 

 

Der alte Straßenkehrer Beppo

 

Der alte Straßenkehrer Beppo verrät seiner Freundin Momo sein Geheimnis. Das ist so:

„Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man. Und dann fängt man an, sich zu eilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt.

Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst zu tun und zum Schluss ist man ganz außer Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. So darf man es nicht machen. Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du?

Man muss immer nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein.

Auf einmal merkt man, dass man Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht hat. Man hat gar nicht gemerkt wie, und man ist nicht außer Puste. Das ist wichtig.“

(Michael Ende)

 

Das größte Geschenk der Achtsamkeitspraxis besteht darin, dass sie mir in jedem Moment ermöglicht, mein Leben zu ändern, indem ich meine Geisteshaltung ändere.

Doris Kirch

 

Lass Dich fallen, lerne Schlangen zu beobachten Pflanze unmögliche Gärten Lade jemanden Gefährlichen zum Tee ein Mache kleine Zeichen, die „Ja“ sagen und verteile sie überall in Deinem Haus Werde ein Freund von Freiheit und Unsicherheit Weine bei Kinofilmen Schaukel so hoch du kannst mit einer Schaukel bei Mondlicht Pflege verschiedene Stimmungen Verweigere „verantwortlich“ zu sein – tue es aus Liebe Mache viele Nickerchen Gib Geld weiter, tue es jetzt, das Geld wird folgen Glaube an Zauberei Lache viel Bade im Mondlicht Träume wilde, fantasievolle Träume Zeichne auf die Wände Lies jeden Tag Stell Dir vor, Du wärst verzaubert Kichere mit Kindern Höre alten Leuten zu Öffne dich, tauche ein, sei freiSegne Dich selbst Lass die Angst fallen Spiele mit allem, unterhalte das Kind in dirDu bist unschuldig Baue eine Burg aus Decken Werde nass Umarme BäumeSchreibe Liebesbriefe

Joseph Beuys

 

 

 

 

 

SELBSTLIEBE – GEDICHT VON CHARLIE CHAPLIN

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnung für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich , das nennt man “Authentisch-Sein”.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, wie sehr es jemanden beschämt, ihm meine Wünsche aufzuzwingen, obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif, noch der Mensch dazu bereit war, auch wenn ich selbst dieser Mensch war. Heute weiß ich, das nennt man “Selbstachtung”.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen, und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man “Reife”.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich, das nennt sich “Selbstachtung”.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude bereitet, was ich liebe und mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiß ich, das nennt man “Ehrlichkeit”.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das “gesunden Egoismus”, aber heute weiß ich, das ist “Selbstliebe”.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt, das nennt man “Einfach-Sein”.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann, als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner, diese Verbindung nenne ich heute “Herzensweisheit”.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten.

Heute weiß ich, das ist das Leben!

 

 

 

 

SELBSTWERTGEFÜHL STEIGERN – EINE KURZE GESCHICHTE DAZU

Per E-Mail erhielt ich vor vielen Jahren eine kurze Geschichte. Woher und von wem sie stammt, ist mir nicht bekannt. Sie zu lesen, bedeutete mir damals sehr viel, denn gerade an dem Tag, an dem ich sie erhielt, hatte ich ein Problem mit meinem Selbstwertgefühl. Nach dem Lesen spürte ich, wie sich meine spirituelle Kraft in mir ausbreitete und ich innerlich wachsen konnte. Viel Freude beim Lesen!


Der Sprung in der Schüssel – Eine kurze Geschichte

Es war einmal eine alte chinesische Frau, die zwei große Schüsseln hatte, die von den Enden einer Stange hingen, die sie über ihren Schultern trug. Eine der Schüsseln hatte einen Sprung, während die andere makellos war und stets eine volle Portion Wasser fasste. Am Ende der langen Wanderung vom Fluss zum Haus der alten Frau, war die andere Schüssel jedoch immer nur noch halb voll.

Zwei Jahre lang geschah dies täglich: Die alte Frau brachte immer nur anderthalb Schüsseln Wasser mit nach Hause. Die makellose Schüssel war natürlich sehr stolz auf ihre Leistung, aber die arme Schüssel mit dem Sprung schämte sich wegen ihres Makels und war betrübt, dass sie nur die Hälfte dessen verrichten konnte, wofür sie gemacht worden war.

Nach zwei Jahren, die ihr wie ein endloses Versagen vorkamen, sprach die Schüssel zu der alten Frau: „Ich schäme mich so wegen meines Sprungs, aus dem den ganzen Weg zu deinem Haus immer Wasser läuft.“ Die alte Frau lächelte. „Ist dir aufgefallen, dass auf deiner Seite des Weges Blumen blühen, aber auf der Seite der anderen Schüssel nicht?“ „Ich habe auf deiner Seite des Pfades Blumensamen gesät, weil ich mir deines Fehlers – oder bessergesagt deiner Einzigartigkeit – bewusst war. Nun gießt du sie jeden Tag, wenn wir nach Hause laufen. Zwei Jahre lang konnte ich diese wunderschönen Blumen pflücken und den Tisch damit schmücken. Wenn du nicht genauso wärst, wie du bist, würde diese Schönheit nicht existieren und unser Haus nicht beehren.“

Meine Botschaft: Erlauben Sie sich und anderen, so zu sein, wie sie nun einmal sind. Nicht ohne Grund sind wir alle so verschieden! Es lohnt sich authentisch zu sein! Ganz nach meinem Motto: Lebe und liebe dich selbst!

 

 

 

 

KEINE ZEIT FÜR DAS SCHÖNE IN DEN DINGEN
An einem nasskalten Januarmorgen stellte sich ein Straßenmusiker in eine U-Bahn-Station in Washington DC. Er spielte innerhalb von ca. 45 Minuten sechs Stücke von Bach. Während dieser Zeit herrschte starker morgendlicher Berufsverkehr in der U-Bahn-Station – errechnet wurde, dass mindestens 1.100 Menschen in dieser Zeit am Musiker vorbeigingen. Die meisten von ihnen auf dem Weg zur Arbeit.

Nach 3 Minuten realisierte der erste Passant – ein Mann mittleren Alters, den Musiker. Er verlangsamte seinen Schritt und blieb sogar kurz stehen, eilte jedoch sofort hektisch weiter um augenscheinlich seine Termine einzuhalten.

Eine Minute später erhielt der Musiker den ersten Dollar. Eine Frau warf das Geld im Vorbeigehen, scheinbar beiläufig in die Sammelmütze vor ihm. Sie hielt jedoch nicht an.

Erneut vergingen ein paar Minuten. Ein Mann lehnte sich nun an die Wand, um ihm zu lauschen, unterbrach dieses aber abrupt als er auf die Uhr blickte. Er lief los – offensichtlich war er auf dem Weg zur Arbeit zu spät dran.

Die größte Aufmerksamkeit schenkte ihm ein dreijähriger Junge. Die Mutter des Jungen hielt ihn an der Hand, sie hastete förmlich. Als ihr Sohn vor dem Musiker stehen blieb um den Klängen zu lauschen, zerrte sie ihn mit etwas mehr Kraft weiter. “Komm, wir haben für so einen Quatsch jetzt erstmal keine Zeit!“ Der Junge schaute ihm noch lange nach. Ähnliche Szenen mit Kindern wiederholten sich noch – doch jedes Mal zwangen die Eltern ihre Kinder weiterzugehen.

In den 45 Minuten die der Musiker spielte, hielten nur 6 Leute und blieben für eine Weile stehen. Etwa 20 gaben ihm Geld, gingen aber im normalen Tempo weiter an ihm vorbei. Er sammelte 32 Dollar. Als er mit dem Spielen fertig war und Stille einkehrte, bemerkte dies niemand. Niemand applaudierte ihm. Niemand gab ihm auch nur einen Hauch Anerkennung.

Niemand wusste allerdings, dass es sich bei dem Musiker um den Star-Geiger Joshua Bell gehandelt hatte. Joshua Bell ist einer der talentiertesten Musiker der Welt. Gerade hatte er in der U-Bahn-Station mit Bachs Kompositionen eines der schwierigsten Stücke, das je geschrieben wurde gespielt – das alles auf einer Geige im Wert von 3,5 Millionen Dollar.

Die Ironie: Erst zwei Tage zuvor hatte Joshua Bell ein Konzert in Boston gegeben – Eintrittspreis durchschnittlich 100 Dollar.

Diese Geschichte ist wahr: Joshua Bell spielte tatsächlich inkognito in der U-Bahn Station. Geplant wurde diese Aktion von der Washington Post und war Teil eines sozialen Experiments über Wahrnehmung, Empfinden, Geschmack – Maßgeblich ging es um das soziale Einordnen der Prioritäten. Wie nehmen Menschen Dinge wahr, für die sie „ jetzt erstmal keine Zeit“ haben? Bedingungen für das Experiment waren u. a. ein öffentlicher stark frequentierter Ort, zu einer hektischen Phase (rush hour). Können Menschen Schönheit wahrnehmen? Hören sie die hohe Qualität raus? Erkennen sie das Talent in diesem unerwarteten Zusammenhang?

 

 

 

Wenn ich noch einmal leben könnte 

Wenn ich mein Leben noch einmal leben dürfte,
würde ich versuchen mehr Fehler zu machen.
Ich würde nicht so perfekt sein wollen – ich würde mich mehr entspannen.

Ich wäre ein bisschen verrückter als ich es gewesen bin,
ich wüsste nur wenige Dinge, die ich wirklich sehr ernst nehmen würde.
Ich würde mehr riskieren, würde mehr reisen,
Ich würde mehr Berge besteigen und mehr Sonnenuntergänge betrachten.
Ich würde mehr Eis und weniger Salat essen.

Ich war einer dieser klugen Menschen,
die jede Minute ihres Lebens vorausschauend und vernünftig leben,
Stunde um Stunde, Tag für Tag.

Oh ja, es gab schöne und glückliche Momente, aber wenn ich noch einmal anfangen könnte,
würde ich versuchen, nur mehr guten Augenblicke zu haben.
Falls Du es noch nicht weißt,
aus diesen besteht nämlich das Leben;
nur aus Augenblicken, vergiss nicht den Jetzigen!

Wenn ich noch einmal leben könnte,
würde ich von Frühlingsbeginn an bis in den Spätherbst hinein barfuß gehen.
Ich würde vieles einfach schwänzen,
ich würde öfter in der Sonne liegen.

Aber sehen Sie … ich bin 85 Jahre alt
und weiß, dass ich bald sterben werde.

Verfasser: Jorge Luís Borges (1899 -1987)*

 

Ich danke allen – Von Paulo Coelho

Ich danke allen, die meine Träume belächelt haben.
Sie haben meine Phantasie beflügelt.

Ich danke allen, die mich in ihr Schema pressen wollten.
Sie haben mich den Wert der Freiheit gelehrt.

Ich danke allen, die mich belogen haben.
Sie haben mir die Kraft der Wahrheit gezeigt.

Ich danke allen, die nicht an mich geglaubt haben.
Sie haben mir zugemutet, Berge zu versetzen.

Ich danke allen, die mich abgeschrieben haben.
Sie haben meinen Mut geweckt.

Ich danke allen, die mich verlassen haben.
Sie haben mir Raum gegeben für Neues.

Ich danke allen, die mich verraten und missbraucht haben.
Sie haben mich wachsam werden lassen.

Ich danke allen, die mich verletzt haben.
Sie haben mich gelehrt, im Schmerz zu wachsen.

Ich danke allen, die meinen Frieden gestört haben.
Sie haben mich stark gemacht, dafür einzutreten.

Ich danke allen, die mich verwirrt haben.
Sie haben mir meinen Standpunkt klar gemacht.

Vor allem danke ich all jenen, die mich lieben, so wie ich bin. Sie geben mir Kraft zum Leben!

 

Was es ist – Gedicht von Erich Fried

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Was es ist – Gedicht von Erich Fried

 

 

 

Von der Schwierigkeit, es allen recht zu machen

Ein Vater zog mit seinem Sohn und einem Esel in der Mittagsglut durch die staubigen Gassen von Kesha. Der Vater saß auf dem Esel, den der Junge führte.

>>Der arme Junge<<, sagte da ein Vorübergehender.>>Seine kurzen Beinchen versuchen mit dem Tempo des Esels Schritt zu halten. Wie kann man so faul auf dem Esel herumsitzen, wenn man sieht, dass das kleine Kinde sich müde läuft.<<

Der Vater nahm sich dies zu Herzen, stieg hinter der nächsten Ecke ab und ließ den Jungen aufsitzen.

Gar nicht lange dauerte es, da erhob schon wieder ein vorübergehender seine Stimme:>>So eine Unverschämtheit. Sitzt doch der kleine Bengel wie ein Sultan auf dem Esel, während sein armer, alter Vater nebenher läuft.>> Dies schmerzte den Jungen und er bat den Vater, sich hinter ihn auf den Esel zu setzen.

>>Hat man so etwas schon gesehen?>> keifte eine schleierverhangene Frau, >>solche Tierquälerei! Dem armen Esel hängt der Rücken durch, und der alte und der junge Nichtsnutz ruhen sich auf ihm aus, als wäre er ein Diwan, die arme Kreatur!<<

Die gescholtenen schauten sich an und stiegen beide, ohne ein Wort zu sagen vom Esel herunter. Kaum waren sie wenige Schritte neben dem Tier hergegangen, machte sich ein Fremder über sie lustig: >>So dumm möchte ich nicht sein. Wozu führt ihr denn den Esel spazieren, wenn er nichts leistet, euch keinen Nutzen bringt und noch nicht einmal einen von euch trägt?<<

Der Vater schob dem Esel ein Hand voll Stroh in Maul und legte seine Hand auf die Schulter seines Sohnes. >>Gleichgültig, was wir machen<<, sagte er, >>es findet sich doch immer jemand, der damit nicht einverstanden ist. Ich glaube, wir müssen selbst wissen, was wir für richtig halten.<<

(Nossrat Peseschkian)

 

Elefantenvertreibung

In einer Fußgängerzone steht ein Mann und klatscht alle 10 Sekunden in die Hände. Als ein Passant ihn fragt, was er denn tue, antwortet er: „Ich vertreibe die wilden Elefanten“. Erstaunt entgegnet der Passant: „Aber hier sind doch gar keine Elefanten.“ Worauf der klatschende Mann zufrieden lächelt und feststellt: „Sehen Sie, das Klatschen wirkt“.

(nach Paul Watzlawick)

 


Hammer-Geschichte von P. Watzlawick

Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen. Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er mich nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Vielleicht hat er die Eile nur vorgeschützt, und er hat was gegen mich. Und was? Ich habe ihm nichts getan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort. Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht´s mir wirklich. - Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch bevor er "Guten Tag" sagen kann, schreit ihn unser Mann an: "Behalten Sie Ihren Hammer".(aus P. Watzlawick: Anleitung zum unglücklich sein.)

 

" Gut oder schlecht?" - "Richtig oder falsch?" 
Die folgende Geschichte erzählt N. Peseschkian. Sie warnt uns vor vorschnellen Urteilen und verdeutlicht, wie unsere Bewertungen von den Lebensumständen abhängen. Da sich diese oft ändern, sind endgültige Urteile kaum möglich.

Ein alter Mann lebt zusammen mit seinem Sohn in einem Bergdorf. Weil er das einzige Pferd des Dorfes besitzt, gilt er als sehr reich. Entsprechend bewundern und beneiden ihn die anderen Dorfbewohnern. Aufgrund seiner Lebensweisheit hält sich der alte Mann mit voreiligen Bewertungen zurück und kommentiert Ereignisse am liebsten mit der Bemerkung: "Warten wir es ab!" Eines Tages läuft das Pferd weg. Das Dorf eilt zusammen und bedauert und tröstet den Mann. Dieser erwidert nur: "Warten wir es ab!" Nach kurzer Zeit kommt tatsächlich sein entlaufenes Pferd zurück. Aber nicht genug damit: Mit ihm erscheint gleich eine ganze Herde von Wildpferden. Mit einem Schlag wird der alte Mann zur reichsten Person weit und breit. Das Dorf möchte dieses Ereignis feiern und ihm gratulieren, doch der Mann entgegnet nur: "Warten wir es ab!" Weil es sich bei den zugelaufenen Pferden um Wildpferde handelte, die ungezähmt wenig nutzen, reitet der Sohn die Pferde zu. Dabei wird er eines Tages von einem besonders wilden Pferd abgeworfen und bricht sich alle Knochen. Er wird zum Krüppel des Dorfes. Das Dorf eilt erneut zusammen und will den alten Mann beklagen. Selbst in dieser Situation entgegnet er mit ruhiger Stimme: "Warten wir es ab!" Die Zeit vergeht und nach einigen Wochen kommen Reiter des Königs ins Dorf, um alle jungen Männer für den Krieg einzuziehen. Keiner von ihnen kehrt je zurück. Nur einen nahmen sie nicht mit: den Krüppel....

 

 

Die Herrlichkeit des Lebens

 

Es ist sehr gut denkbar,

dass die Herrlichkeit des Lebens um jeden

und immer in ihrer ganzen Fülle bereit liegt,

aber verhängt, in der Tiefe, unsichtbar, sehr weit.

 

Aber sie liegt dort,

nicht feindselig, nicht widerwillig, nicht taub.

Ruft man sie mit dem richtigen Wort,

beim richtigen Namen, dann kommt sie.

 

Das ist das Wesen der Zauberei, die nicht schafft, sondern ruft.

 

Franz Kafka

(Tagebücher, 18.10.1921)

 

Du musst das Leben nicht verstehen

 

Du musst das Leben nicht verstehen,

dann wird es werden wie ein Fest.

Und lass dir jeden Tag geschehen

so wie ein Kind im Weitergehen

von jedem Wehen

sich viele Blüten schenken lässt.

 

Sie aufzusammeln und zu sparen,

das kommt dem Kind nicht in den Sinn.

Es löst sie leise aus den Haaren,

drin sie so gern gefangen waren,

und hält den lieben jungen Jahren

nach neuen seine Hände hin.

 

Rainer Maria Rilke

(Berlin-Willmersdorf – „Mir zur Feier“ 1898)

 

„Ein treffendes Zitat kann uns helfen, eine Situation mit anderen Augen zu betrachten oder auch einfach, wieder klarer zu sehen.“ (Nicole Alps)

 

"Geh Du vor" sagte die  Seele zum Körper. "Auf mich hört er nicht, vielleicht hört er auf Dich." "Ich  werde krank werden, dann wird er auf Dich hören." sagte der Körper zur Seele. (Ulrich Schaffer)

 

"Sie müssen in Ihrem Terminkalender nicht nur Zeiten für Ihr Tun eintragen, sondern auch Zeiten für Ihr Sein." (Georg Simnacher)

 

 

“Wie der Körper der Nahrung bedarf, so benötigt die Seele den Sinn ihres Seins.” (C.G. Jung)

 

 

“Auch der Geist hat seine Hygiene. Er braucht, wie der Körper, seine Gymnastik." (Honoré de Balzac)

 

"Der seelische Zustand ist vom Körper abhängig und besteht nicht für sich, unbeeinflusst von den Bewegungen des Körpers. Dies sieht man ganz deutlich bei der Trunkenheit und bei Krankheiten." (Aristoteles)

 

“Man muss sich durch die kleinen Gedanken, die einen ärgern, immer wieder hindurchfinden zu den großen Gedanken, die einen stärken.” (Dietrich Bonhoefer)

 

Gesundheit: „Sorge Dich gut um Deinen Körper. Es ist der einzige Ort, den Du zum Leben hast.“ (Jim Rohn)

 

„Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man kann ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.“ (Winston Churchill)

 

„Gefühle sind der Schalter zwischen Körper und Seele. Wer sie nicht zulässt, unterdrückt sich selbst.“ (Khalil Gibran)

 

„Du kannst aufgrund deiner Gefühle feststellen, ob dir eine Situation weiterhilft oder ob sie dich hemmt.“ (Khalil Gibran)

 

„Wenn du den Umständen erlaubst über deine Gefühle zu bestimmen, sitzt du in der Falle. Aber wenn du dir anschaust, wie du dich fühlst und die Gedanken prüfst, die du denkst, bist du frei, wahrhaft frei.“ (Khalil Gibran)

 

„Es gibt keine Grenzen. Weder für Gedanken, noch für Gefühle. Es ist die Angst, die immer Grenzen setzt.“ (Ingmar Bergman)

  

„Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.“ (Louis Armstrong)

 

Gefühle: „Das Leben wäre für uns Menschen wesentlich einfacher, wenn Herz und Verstand ihre Botschaften nicht verschlüsseln würden.“ (Franz Kern)

 

„Die Kunst des Lebens besteht auch darin, die Höhen unseres Denkens mit den Tiefen unserer Gefühle in Einklang zu bringen.“ (Ernst Ferstl)

 

„Wir haben den größten Teil unserer Gefühle durch Angst ersetzt.“ (Paulo Coelho)

 

 

„Wenn die Achtsamkeit etwas Schönes berührt, offenbart sie dessen Schönheit. Wenn sie etwas Schmerzvolles berührt, wandelt sie es um und heilt es.“ (Thich Nhat Hanh)

 

Achtsamkeit: „Es gibt eine Vollkommenheit tief inmitten allem Unzulänglichem. Es gibt eine Stille tief inmitten aller Ratlosigkeit“ (Buddha)

 

„Achtsamkeit heißt: die Augen aufmachen und den anderen so anschauen, als ob man ihn noch nie gesehen hat. Es bedeutet: jemanden nicht nur mit äußeren Augen anzuschauen, sondern mit den Augen des Herzens.“ (Anselm Grün)

 

Achtsamkeit: „Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen. Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten. Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter. Achteauf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.“ (Talmud)

 

Achtsamkeit: „Sei in diesem Moment glücklich, das ist genug. Wir brauchen nicht mehr, als diesen Moment.“ (Mutter Theresa)

 

Achtsamkeit: „Wir haben nur diesen gegenwärtigen Moment, nur diesen einzigartigen und ewigen Augenblick, der sich vor unseren Augen öffnet und entfaltet, Tag und Nacht.“ (Jack Kornfield)

 

„Achtsamkeit ist von Augenblick zu Augenblick gegenwärtiges, nicht urteilendes Gewahrsein, kultiviert dadurch, dass wir aufmerksam sind. Achtsamkeit entspringt dem Leben ganz natürlich. Sie kann durch Praxis gefestigt werden. Diese Praxis wird manchmal Meditation genannt. Doch Meditation ist anders, als Sie denken.“ (Jon Kabat-Zinn)

 

„Angst liegt nie in den Dingen selbst, sondern darin, wie man sie betrachtet.“ (Anthony de Mello)

 

„Wenn einer keine Angst hat, hat er keine Phantasie.“ (Erich Kästner)

 

„Beherzt ist nicht, wer keine Angst kennt, beherzt ist, wer die Angst kennt und sie überwindet.“ (Khalil Gibran)

 

„Jegliche Furcht rührt daher, dass wir etwas lieben.“ (Thomas von Aquin)

 

„Man hat nur Angst, wenn man mit sich selber nicht einig ist.“ (Hermann Hesse)

 

„Die Angst ist eine ständige Begleiterin. Ohne Angst lebt kein Grenzgänger lange. Die Angst ist die andere Hälfte von Mut.“ (Reinhold Messner)

 

„Wir haben Angst vor dem Tod, wir haben Angst vor der Trennung, wir haben Angstvor dem Nichts. Wenn wir aber tief schauen, erkennen wir den unaufhörlichen Wandel der Dinge und verlieren allmählich unsere Angst.“ (Thich Nhat Hanh)

 

 

„Mit der Mehrzelligkeit kam der Tod, mit den Nerven kam der Schmerz, mit dem Bewusstsein kam die Angst.“ (Karl Ludwig von Bertalanffy - über die Entwicklung vom Einzeller zum Menschen)

 

„Depressionen sind das berüchtigte „Schwarze Loch“, das alle Freude, jedes Glück verschlingt.“ (Birgit Ramlow)

Die neusten Erkentnisse über Schwarze Löcher gibt uns Hoffnung!

 

„Wo viel Gefühl ist, da ist auch viel Leid.“ (Leonardo da Vinci)

 

„Der Kummer, der nicht spricht, nagt am Herzen, bis es bricht.“ (William Shakespeare)

 

„Das Schlimmste ist, wenn man sich selbst vergisst.“ (Konfuzius)

 

Was deprimierend ist: Du bist wie alle anderen. Was tröstlich ist: Alle anderen sind wie du.“ (Johannes Gross) „

 

“Humor ist der Versuch, sich selbst nicht ununterbrochen wichtig zu nehmen.” (Ernst Kreuder)

 

“Humor ist der Schwimmgürtel auf dem Strome des Lebens.” (Wilhelm Raabe)

 

"Ein Optimist weiß genau, wie traurig die Welt sein kann, während es ein Pessimist allmorgendlich neu herausfindet."  (Peter Ustinov)

 

„Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war, stets kannst du im Heute von neuem beginnen.“ (Buddha)

 

„Dein Herz führt dich besser durch die Krise als deine Augen.“ (Marcel Baumert)

 

„Die Lösung ist immer einfach, man muss sie nur finden.“ (Alexander Solschenizyn)

 

„Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.“ (Goethe)

 

„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ (Albert Einstein)

 

„Handeln ist das Gegenmittel zur Verzweiflung.“ (Joan Baez)

 

„Sorgen sind wie Pflanzen, je mehr du sie düngst, desto mehr wachsen sie.“ (Leo Buscaglia)

 

„Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen.“ (Konfuzius)

 

„Mut ist nicht immer brüllend laut. Manchmal ist es die ruhige, leise Stimme am Ende des Tages, die sagt: Morgen versuche ich es wieder.“ (Mary Anne Radmacher)

 

„Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.“ (Franz Kafka)

 

„Wenn du durch die Hölle gehst, geh weiter.“ (Winston Churchill)

 

„Nicht wie tief du fällst zählt, sondern wie hoch du zurückfederst.“ (Brian Tracy)

 

„Es sind nicht die Erfolge, aus denen man lernt, sondern die Fiaskos.“ (Coco Chanel)

 

„Ich bin nicht gescheitert. Ich habe Wege entdeckt, die nicht funktioniert haben.“ (Thomas Edison)

 

„Niemand kann zurückgehen und einen neuen Anfang machen. Aber jeder kann jetzt anfangen und ein neues Ende machen.“ (Carl Bard)

 

„Unser größter Ruhm ist nicht, niemals zu fallen, sondern jedes Mal wieder aufzustehen.“ (Nelson Mandela)

 

„Das ganze Leben ist ein ewiges Wiederanfangen.“ (Hugo von Hofmannsthal)

 

„In den Tiefen des Winters erfuhr ich schließlich, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer liegt.“ (Albert Camus)

 

„Nichts tarnt sich so geschickt als Schwierigkeit wie eine Chance.“ (Karl Heinz Karius)

 


„Der sensible Mensch leidet nicht aus diesem oder jenem Grunde, sondern ganz allein, weil nichts auf dieser Welt seine Sehnsucht stillen kann.“ (Jean-Paul Sartre)

 

„Mehr als nötig leidet, wer leidet, bevor es nötig ist.“ (Seneca)

 

„Je tiefer wir das Leiden durchschauen, umso näher kommen wir dem Ziel der Befreiung vom Leiden.“ (Dalai Lama)

 

„Wenn der Wunsch nach Glück ausreichte, um es herbeizuführen, gäbe es keine Leiden, denn niemand sucht das Leid.“ (Dalai Lama)

 

„Teile deinem Herzen mit, dass die Angst zu Leiden schlimmer ist als das Leiden selbst.“ (Paulo Coelho)

 

„Auch das glücklichste Leben ist nicht ohne ein gewisses Maß an Dunkelheit denkbar.“ (C. G. Jung)

 

„Für die lernende Seele hat das Leben auch in seinen dunkelsten Stunden einen unendlichen Wert.“ (Immanuel Kant)

 

 

„Der Kummer, der nicht spricht, nagt leise an dem Herzen, bis es bricht.“ (William Shakespeare)

 

„Leid ist auch nur Liebe. Warte eine kleine Weile, und du wirst es erfahren.“ (Gertrud von Le Fort)

 

„Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand.“ (Blaise Pascal)

 

„Bei der Meditation geht es nicht um den Versuch, irgendwo hinzugelangen. Es geht darum, dass wir uns selbst erlauben, genau dort zu sein, wo wir sind, und genauso zu sein, wie wir sind, und desgleichen der Welt zu erlauben, genauso zu sein, wie sie in diesem Augenblick ist. (...) Achte einfach auf den jetzigen Moment, ohne zu versuchen, ihn auf irgendeine Weise zu verändern. Was passiert? Was fühlst du? Was siehst du? Was hörst du?" (Jon Kabat-Zinn)

  

„In der Meditation geht es ganz einfach darum, man selbst zu sein und sich allmählich darüber klarzuwerden, wer das ist.“ (Jon Kabat-Zinn)

 

„Die wirkliche Meditationsübung ist wie wir unser Leben von Moment zu Moment leben.“ (Jon Kabat-Zinn)

 

„Meditation hilft uns, aus diesem Schlaf des Automatismus und des Unbewusstseins aufzuwachen, und eröffnet uns dadurch die Möglichkeit, uns in unserem Leben das vollständige Spektrum unseres bewussten und unbewussten Potenzials zu erschließen.“ (Jon Kabat-Zinn)

 

„Die Meditation lehrt uns, wie wir loslassen und inmitten des Wandels in unserer Mitte bleiben können. Wenn wir erst einmal eingesehen haben, dass alles unbeständig ist und wir es nicht festhalten können und dass wir eine gewaltige Menge Leid auf uns ziehen, wenn wir daran haften, dass die Dinge gleich bleiben, dann erkennen wir auch, dass die klügere Art zu leben darin besteht, sich zu entspannen und loszulassen.“ (Jack Kornfield)

 

„Meditationspraxis muss immer ein Akt der Freiheit sein, ohne Erwartung, ohne ein bestimmtes Vorhaben oder Ziel.“ (Chögyam Trungpa)

 

„Meditation bringt uns in Berührung mit dem, was die Welt im Innersten zusammenhält.“ (Goethe)

 

Meditation: „Wenn man einfach dasitzt und beobachtet, merkt man, wie ruhelos der Geist ist. Wenn man versucht, ihn zu beruhigen, wird es nur noch schlimmer. Mit der Zeit wird er jedoch ruhiger, und wenn dies geschieht, bleibt Raum, subtilere Dinge zu hören – das ist der Moment, in dem die Intuition sich entfaltet, man Dinge klarer sieht und mehr der Gegenwart verhaftet ist. Der Geist arbeitet langsamer, und man erkennt eine enorme Weite im Augenblick. Man sieht so viel, was man bereits hätte sehen können.“ (Steve Jobs)

 

„Durch Meditation über die wahre Natur des Geistes reinigen wir störende Gedanken und Gefühle. (…) Lass das Verhalten anderer nicht deinen inneren Frieden stören.“ (Dalai Lama)

 

„Halte immer an der Gegenwart fest. Jeder Zustand, ja jeder Augenblick ist von unendlichem Wert, denn er ist der Repräsentant einer ganzen Ewigkeit.“ (Goethe)

 

„Ewig ist nicht die individuelle Form, sondern nur das Leben. Das Leben kennt keinen Wandel, keine Zeit und keinen Raum. Zeit und Raum entstehen durch die Formen, die kommen und gehen.“ (Willigis Jäger)

"Die Ewigkeit gleicht einem Rad, das weder Anfang noch Ende hat." (Hildegard von Bingen)

 

"Das Hier und Jetzt ist Ewigkeit." (Erich Fromm)

 

"Je besser wir uns selbst kennen, desto besser wird unser Leben. Wenn wir Probleme bekommen, hat das oft mit Teilen unseres Selbst zu tun, die wir nicht kennen." (Irvin D. Yalom)

 

"Bei gleicher Umgebung lebt doch jeder in einer anderen Welt." (A. Schopenhauer)

 

"Das einzig wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen." (Albert Schweizer)

 

"Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun." (Molière)

 

“Das Leben ist nicht so, wie es sein sollte. Es ist so, wie es ist. Wie man damit fertig wird, macht den Unterschied aus.”  (Virginia Satir)

 

"Wir brauchen nicht so fortzuleben, wie wir gestern gelebt haben. Machen wir uns von dieser Anschauung  los, und tausend Möglichkeiten laden zu neuem Leben ein." (Christian  Morgenstern)

 

“Wenn man seine Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es zwecklos, sie anderenorts zu suchen.” (Francois de la Rochefoucauld)

 

"Es ist nicht leicht, das Glück in sich selbst zu finden, doch es ist unmöglich, es anderswo zu  finden." (Orientalische Weisheit)

 

“Wer im Leben ständig glücklich sein möchte, muss sich oft verändern.” (Konfuzius)

 

"Behandle im Leben jeden so, wie du selbst behandelt werden möchtest." (Konfuzius)

 

“Jeder glaubt gern, was er wünscht. Die Dinge sind aber oft anders beschaffen.” (Demosthenes)

 


“Wenn es dir möglich ist, mit nur einem kleinen Funken die Liebe in der Welt zu bereichern, dann hast du nicht umsonst gelebt.” (Jack London)

 

„Der Spezialist ist in seinem winzigen Weltwinkel im Leben vortrefflich zu Hause. Aber er hat keine Ahnung von dem Rest.“ (José Ortega y Gasset)

 

„Was wir heute sind, stammt aus unseren Gedanken von gestern, und unsere Gedanken von heute erschaffen unser Leben von morgen. Unser Leben entsteht aus unserem Geist.“ (Buddha)

 

“Sich selbst zu erkennen, scheint mir das Wichtigste, was ein Mensch für sich tun kann. Aber wie kann man sich erkennen? Indem man lernt zu tun, nicht wie man es sollte, sondern wie es einem gemäß ist.” (Moshe Feldenkrais)

 

„Ganz und gar man selbst zu sein, kann schon einigen Mut erfordern.“ (Sophia Loren)

 

“Es streiten sich und geraten in Widerrede die Menschen, die nur einen Teil sehen.” (Buddha)

 

“Die menschliche Lust an Macht hat ihren Ursprung nicht in der Stärke, sondern in der Schwäche.” (Erich Fromm)

 

„Der Mensch hat Augen, die nicht alles sehen. Der Mensch hat Ohren, die nicht alles hören. Warum sollte er dann ein Gehirn haben, das alles versteht?“ (Adnan Zelkanovic)

 

"Menschen treten in unser Leben und begleiten uns ein Stück. Manche bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen." (Spruch)

 

„Was nennen die Menschen gerne dumm? Das Gescheite, das sie nicht verstehen.“ (Marie von Ebner Eschenbach)

 

„Manche Menschen meinen, sie wären objektiv, weil sie mit ihren rechten und linken Auge dasselbe sehen.“ (nach Stanisław Jerzy Lec)

 

"Der Narzisst kann die Welt zwar intellektuell, aber nicht emotional als eigenständige Welt wahrnehmen." (Erich Fromm)

 

„Oberflächlich betrachtet scheinen diese Menschen in sich selbst verliebt zu sein; in Wirklichkeit aber können sie sich nicht leiden, und mit ihrem Narzissmus wie mit der Selbstsucht kompensieren sie einen grundlegenden Mangel an Selbstliebe.“ (Erich Fromm)

 

"Gebet eines Narzisten: Das ist nie passiert. Und wenn es passiert ist, war es nicht so schlimm. Und wenn es das doch war, war es nicht meine Schuld. Und wenn doch, meinte ich es nicht so. Und wenn doch, bist du schuld." (hilfefueropfer-vonnarzissten.com)

 

„Glaube nicht alles, was du über dich denkst.“ (Byron Katie)

 

„Die einzigen wirklichen Feinde eines Menschen sind seine eigenen, negativen Gedanken.“ (Albert Einstein)

 

„Wir dürfen uns nicht durch die begrenzten Vorstellungen anderer Leute definieren lassen.“ (Virginia Satir)

  

„Wer mit sich selbst in Frieden leben will, muss sich so akzeptieren, wie er ist.“ (Selma Lagerlöf)

 

"Den Sinn erhält das Leben einzig durch die Liebe. Das heißt: Je mehr wir zu lieben und uns hinzugeben fähig sind, desto sinnvoller wird unser Leben." (Hermann Hesse)

 

"Nur durch Liebe, nicht durch Philosophie versteht man den Sinn dieser Welt." (Oskar Wilde)

 

“Wie der Körper der Nahrung bedarf, so benötigt die Seele den Sinn ihres Seins.” (Carl Gustav Jung)

 

“Das Einzige, worauf es ankommt, ist, das wir darum ringen, dass Licht in uns sei. Das Ringen fühlt einer dem anderen an, und wo Licht im Menschen ist, scheint es aus ihm heraus.” (Albert Schweitzer)

 

“Wer sich nach Licht sehnt, ist nicht lichtlos, denn die Sehnsucht ist schon Licht.” (Bettina von Arnim)

 

"Den Tod fürchten die am wenigsten, deren Leben den meisten Wert hat.“ (Immanuel Kant)

 

"Der Tod versetzt uns wieder in den Zustand der Ruhe, in dem wir uns befanden, ehe wir geboren wurden. Bedauert jemand die Gestorbenen, so muss er auch die Ungeborenen bedauern." (Seneca)

 

„Vertrauen ist eine Oase im Herzen, die von der Karawane des Denkens nie erreicht wird.“ (Khalil Gibran)

 

„Die Zukunft kann man am besten voraussagen, wenn man sie selbst gestaltet.“ (Alan Kay)